Neuaufbauten

Bei Neuaufbauten plane ich mit Dir zusammen einen Wagen nach deinen persönlichen Vorstellungen und Vorlieben. Ich berate Dich gerne bei den unterschiedlichen Möglichkeiten beim Dach- und Wandaufbau, welche Tür und Fenster verbaut werden sollen und welche Materialien wir verwenden können.

Einige wichtige Punkte werden im Folgenden kurz beschrieben.

Holzauswahl

Außenverschalung

Die Außenhaut des Wagens kann mit unterschiedlichsten Schalungsarten, zum Beispiel das für einen Zirkuswagen typische Sachsenstabprofil aus Lärchenholz, versehen werden. Lärchenholz ist generell eine gute Wahl für die Außenhaut eines Wagens, da sehr lange haltbar und sehr robust für den Außenbereich.
Auch im Innenbereich ist die Auswahl an unterschiedlichen Wandverkleidungen sehr groß. Ich beziehe möglichst regionales Holz aus unterschiedlichen Sägewerken der Umgebung und arbeite mit einem erfahrenen Holzgroßhändler in Kassel zusammen. Deinen Wünschen sind somit fast keine Grenzen gesetzt.

Dämmung

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Im Bereich der Dämmung setzte ich auf ökologische Werkstoffe wie Holzfaser, Hanf oder Zellulose. Die Vorteile einer ökologischen Dämmung sind fast unzählig gegenüber einer herkömmlichen Dämmung. Mir ist die Nachhaltigkeit, die Produktion und das bessere Raumklima einer ökologischen Dämmung mit am wichtigsten. Gerne informiere ich Dich über die unterschiedlichen Werkstoffe und Hersteller von ökologischen Dämmstoffen.

Dampfbremse:

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Hierbei handelt es sich um ein „Folie“ mit einem definierten Wasserdampfdiffusionswiederstand, welche ein Eindringen von Feuchtigkeit aus der Innenraumluft in die Wärmedämmung „verhindert“, um schädliches Kondeswasser innerhalb der Dämmung zu verhindern.
Aus diesem Grund empfehle ich die Verwendung einer Dampfbremse. In diesem Bereich gibt es ebenso unterschiedliche Hersteller – ich habe beste Erfahrungen gemacht und verarbeite gerne die Produkte der Firma ProClima.

Holzschutz:

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Das wichtigste beim diesem Thema ist der konstruktive Holzschutz. Vor diesem Hintergrund achte ich bei der Planung und Ausführung der Wagen auf einen größtmöglichen Dachüberstand. Ebenso ist die Hinterlüftung der Außenverschalung und des Daches von großer Bedeutung. Dabei müssen trotzdem immer die Regeln der StVO beachtet werden.

Lasuren und Öle:

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Unterstützend bietet es sich an, die Außenverschalung mit einer (farbigen) Lasur zu behandeln. Die Behandlung mit einer pigmentierten (farbigeben) Lasur schützt das Holz vor UV-Strahlen und weiteren Wettereinflüssen. Ich empfehle sehr einen neu aufgebauten Wagen 2-3 Mal zu behandeln bevor ich ihn ausliefere.
Im Innenbereich werden die Oberflächen mit farblosen Ölen oder Lasuren behandelt, welche die Oberfläche schützen und gleichzeitig die Maserung des verarbeiteten Holzes „anfeuert“ und meiner Meinung nach „schöner“ macht. In diesem Bereich erfüllen die Produkte der Firmen Auro und Kreidezeit meine Ansprüche an Qualität und Ökologie.

Dach:

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Die Dächer der Wagen bespanne ich überwiegend mit LKW-Plane, weil dies eine kostengünstige Alternative zu einem Zink- oder Kupferdach ist. Aber auch Zink- oder Kupferdächer sind möglich und werden in Zusammenarbeit mit einem ansässigen Spenglermeister verwirklicht.


Hier einige Beispiele zu Neuaufbauten der letzten Jahre.